Integrative Lerntherapie bei Lese- und/oder Rechtschreibschwäche
Eine Lese-, Rechtschreibstörung ist eine umschriebene, definierte Problematik beim Lesen und/oder Schreibenlernen, ...
… die sich von „normalen“ Schwierigkeiten deutlich abgrenzt. Häufig ist es nicht einfach herauszufinden, ob ein Kind davon betroffen ist oder nicht. Im Gegensatz zu den anderen Ursachen, wie z.B. ungünstige Schul-, Lern- und Lehrstrukturen oder organische Gründe (Seh- oder Hörbeeinträchtigungen), liegt bei LRS ein neurobiologischer Hintergrund vor, der eine spezifische Fördertherapie braucht.
In der Regel kommt es gleich zu Beginn des Schuleintritts, bei standardisierten Testverfahren in der 2.Klasse oder spätestens beim Übergang von Grund- zur weiterführenden Schule zu mittelschweren bis großen Schwierigkeiten, denen durch vermehrtes bis gefühlt ausschließliches Üben einfach nicht beizukommen ist. Vorwärtsschritte sind klein oder nicht dauerhaft, Nachhilfe funktioniert nicht, der (Schul)Alltag ist frustrierend und anstrengend. Schlechte Noten folgen, die Versetzung ist gefährdet, trotz intensiven Bemühens. Das hinterlässt Spuren in der Seele des Kindes und Ratlosigkeit bis Verzweiflung bei den Eltern und Lehrern.
Und zu allem Überfluss kommt irgendwann der Satz:
„Ich bin einfach zu dumm.“
Dass das nicht stimmt, ist vollkommen klar.
Eine Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS) ist keine Frage der Intelligenz, sondern eine Besonderheit des Gehirns bei der Verarbeitung von Sprache. Es braucht andere Zugänge, andere Wege, um Schrift zu verstehen.
Was tun?
In der Lerntherapie geht es genau darum: herauszufinden, wie und auf welcher Stufe im Prozess das Kind steht.
Wir entschlüsseln gemeinsam, was beim Lesen und Schreiben blockiert und was noch aufgeholt werden muss – und wie Lernen wieder gelingen kann.
Dabei spielen fachlich fundiertes Material, individuelle Strategien, spielerische Methoden und vor allem positive Erfahrungen eine zentrale Rolle.
Denn jedes Erfolgserlebnis – jedes richtig gelesene Wort, jeder fehlerfrei geschriebene Satz –
verändert etwas Grundlegendes: das eigene Selbstbild.
Aus „Ich kann das nicht“ wird langsam „Ich schaffe das.“
LRS ist keine Sackgasse.
Lerntherapie hilft!
Sie haben die Vermutung, dass bei ihrem Kind eine LRS vorliegt oder sie ist bereits diagnostiziert worden? - Sie haben viele Fragen und suchen nun eine geeignete Lerntherapieeinrichtung für Ihr Kind? - Melden Sie sich gerne über das Kontaktformular und wir vereinbaren einen kostenlosen Erstberatungstermin.